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„Mehr Prozent = hält länger“ klingt logisch – stimmt aber nur teilweise. Hier erfährst du, was der Duftölanteil wirklich bedeutet, wie sich EDP vs. EDT unterscheidet und warum Haltbarkeit und Duftspur (Projektion) nicht dasselbe sind. Dazu bekommst du 6 konkrete Duftbeispiele aus dem Shop als Orientierung.
Der Duftölanteil beschreibt vereinfacht gesagt, wie viel Duftkonzentrat (Duftstoffe/Öle) in einer Mischung enthalten ist – im Verhältnis zu Trägerstoffen wie Alkohol und Wasser. In der Praxis ist das ein guter Richtwert für „Intensität & Ausdauer“ – aber kein Garant.
Duftölanteil ist ein Kompass – aber die Route bestimmt die Komposition.
Die folgende Infografik fasst die gängigen Konzentrationsstufen als Richtwerte zusammen (Grenzen können fließend sein).
EDP (Eau de Parfum) ist in der Regel konzentrierter als EDT (Eau de Toilette). Dadurch wirkt EDP oft „satter“ und hält tendenziell länger, während EDT häufig leichter und luftiger startet.
Häufig frischer, transparenter, schneller im Auftakt. Ideal, wenn „Luftigkeit“ wichtiger ist als maximale Ausdauer.
Oft dichter, runder, länger präsent. Die Wahrnehmung hängt dennoch stark von Duftprofil und Basis ab.
„EDP/EDT“ sind Begriffe für Konzentrationsbereiche – in der Praxis gibt es Überschneidungen und „oder höher“-Ausnahmen.
Für viele Suchanfragen ist das der Kern: Ein Duft kann lange hautnah bleiben – aber nur wenig Raum füllen. Oder er kann am Anfang stark projizieren, später aber schneller leiser werden. Deshalb ist „lange halten“ nicht identisch mit „starke Duftspur“.
Wie lange du den Duft auf Haut oder Kleidung noch wahrnimmst (auch wenn er eher nah geworden ist).
Wie stark der Duft im Raum wirkt – meist am Anfang am deutlichsten, je nach Aufbau und Verdunstung.
Wenn du gezielt nach „lange Haltbarkeit + gute Duftspur“ suchst, ist der Guide mit 8 konkreten Beispielen die perfekte Ergänzung.
Ein hoher Duftölanteil kann Intensität und Ausdauer unterstützen – aber der Effekt ist nicht linear. Zwei Düfte mit gleichem Prozentwert können komplett unterschiedlich wirken, wenn der eine auf leichte Zitrus-/Aroma-Noten setzt und der andere auf harzige, holzige oder cremige Basisnoten.
Je nach Duftprofil arbeiten wir in einem konzentrierten Bereich (typischerweise im EDP/Parfum-Spektrum). Entscheidend ist dabei nicht „maximal“, sondern die Balance aus Charakter, Tragbarkeit und Wirkung – zu einem fairen Preis.
Sechs Duftprofile – von gourmand bis holzig-elegant. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Konzentration, Stil und Wirkung zusammenspielen können.
Fruchtige Strahlkraft + cremige Wärme: ein gutes Beispiel, wie Gourmand-Elemente und Basis den Nachhall definieren.
Tonka/Amber-Wärme wirkt oft „tragend“ – ein Beispiel für ruhige, definierte Präsenz über Zeit.
Ein intensiveres Beispiel im konzentrierten Bereich – zeigt, wie „Dichte“ und Basisstruktur zusammenwirken.
Mandel/Vanille/Tonka liefert eine spürbare Komfortkurve – ein gutes Beispiel für „Wärme + Ausdauer“.
Iris + Zedernholz zeigen, wie „pudrige Eleganz“ und holzige Struktur einen ruhigen, edlen Nachhall formen.
Würzige Tiefe + Leder-Nuance wirken oft „griffig“ – ein Beispiel für definierte Präsenz statt reiner Lautstärke.
Ratgeber
Duftölanteil erklärt: EDP vs. EDT – einfach, klar, ohne Fachbegriffe
Duftölanteil & Konzentration EDP vs. EDT verständlich Haltbarkeit vs. Duftspur 6 Beispiele aus dem Sortiment
Was ist der Duftölanteil – und was sagt er wirklich aus?
Was man oft erwartet
Was in der Realität entscheidet
Merksatz
Grafik: Duftkonzentrationen schnell verstehen
EDP vs. EDT: Was ist der Unterschied – kurz & verständlich
EDT – eher „leicht & beweglich“
EDP – eher „satter & definierter“
Wichtig
Haltbarkeit vs. Duftspur: zwei verschiedene Effekte
Haltbarkeit
Duftspur / Projektion
Weiterführend (passend zum Thema „lange halten“)
Warum „mehr Prozent“ nicht automatisch „viel länger“ bedeutet
Drei typische Gründe für unterschiedliche Haltbarkeit
Profumo D’oro – Qualitätsmerkmal
6 konkrete Beispiele: Duftölanteil im Sortiment (als Orientierung)
Profumo D’oro N°185 – Drachenfrucht · Pfingstrose · Vanille
Profumo D’oro N°178 – Vanille · Tonkabohne · Amber
Profumo D’oro #111 – Kirsche · Bittermandel · Sandelholz
Profumo D’oro #224 – Bittermandel · Vanille · Tonkabohne
Profumo D’oro #004 – Lavendel · Iris · Zedernholz
Profumo D’oro #110 – Jasmin · Kardamom · Leder
FAQ: Duftölanteil, EDP vs. EDT & Haltbarkeit
Was bedeutet Duftölanteil bei Parfum?
Der Duftölanteil beschreibt vereinfacht den Anteil an Duftkonzentrat in einer Parfum-Mischung. Er ist ein Richtwert für Intensität und Ausdauer, aber nicht der einzige Faktor – Komposition und Basisnoten prägen die Wirkung stark mit.
Was ist der Unterschied zwischen EDP und EDT?
EDP ist in der Regel konzentrierter als EDT. Dadurch wirkt EDP oft dichter und tendenziell länger präsent, während EDT häufig leichter und luftiger startet. Grenzen sind Richtwerte und können je nach Produkt variieren.
Hält EDP immer länger als EDT?
Tendenziell kann ein höherer Konzentrationsbereich länger wirken – aber nicht automatisch. Zwei Düfte können bei ähnlicher Konzentration sehr unterschiedlich halten, wenn das Duftprofil (frisch vs. warm/harzig/holzig) anders aufgebaut ist.
Was ist der Unterschied zwischen Haltbarkeit und Duftspur?
Haltbarkeit meint, wie lange der Duft noch wahrnehmbar ist (oft später eher hautnah). Duftspur/Projektion beschreibt, wie stark der Duft im Raum wirkt – häufig am Anfang am deutlichsten.
Warum halten manche Düfte trotz „weniger Prozent“ erstaunlich lange?
Weil die Struktur entscheidet: Basisnoten und „tragende“ Akkorde können einen Duft länger spürbar machen, auch wenn der Prozentwert nicht maximal ist. Außerdem beeinflussen Klima, Wärme und Textilien die Wahrnehmung.
Ist „mehr Duftöl“ immer besser?
Nicht zwingend. Mehr Konzentration kann dichter wirken – aber „besser“ ist häufig die Balance: Ein Duft kann sehr hochwertig sein, wenn er sauber strukturiert ist und seine Wirkung kontrolliert entfaltet, statt nur maximal laut zu sein.
Warum rieche ich meinen Duft nach einiger Zeit selbst kaum noch?
Häufig liegt das an Gewöhnung: Das Gehirn blendet dauerhaft präsente Reize schneller aus. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Duft „weg“ ist – oft ist er nur leiser oder näher geworden.
Wie hängen Duftölanteil und „lange halten“ zusammen?
Der Duftölanteil ist ein wichtiger Baustein, aber kein Alleinentscheid. Für „lange halten“ zählen zusätzlich Basisnoten, Duftprofil und Umfeld. Wenn du konkrete Beispiele suchst, hilft der Haltbarkeits-Guide mit 8 Duftprofilen als Auswahlhilfe.